Die Solarindustrie, ein Wolf im Schafspelz und hoch umweltgefährdent?


12.Januar 2013


Der ENERGIEUMDENKER recherchiert:
Am 3.  Januar wurde von den Erlangen Nachrichten ein Artikel der dpa abgedruckt mit dem Titel: „Kampf gegen schädliches Gas“.

Stickstofftrifluorid (NF3) ist 17200-mal so gefährlich wie CO² und hat eine Verweildauer von 740 Jahren in der Atmosphäre. Es soll nun stärker bekämpft werden. Dies soll in Deutschland vor allem über eine Erfassung der Emmission aus der Solarinsdustrie geschehen.
Dem Leser wurde dazu im Bild ein Dünschichtmodul von First Solar gezeigt, aber im ganzen Text nicht erklärt, dass es sehr wohl Unterschiede zwischen Dünnschicht- und kristallinen Photovoltaikmodulen gibt.
Fazit für den unbedarften Leser: Die Solarindustrie ist doch nicht so grün und schädigt die Umwelt und muss deshalb überwacht werden!?
Die Solarindustrie, ein Wolf im Schafspelz und hoch umweltgefährdent, da der Klimawandel durch die Modulproduktion sogar noch beschleunigt wird?

Auf eine Anfrage von mir bei Bosch, Schüco und REC, Hersteller von kristallinen Modulen, wurde mir schriftlich bestätigt, das bei der Produktion von kristallinen Modulen, so wie sie auf den allermeisten Dächern zu sehen sind, kein umweltschädliches NF3 verwendet wird!
Schüco, welche auch Dünnschichtmodule gefertigt haben, hatten bereits 2010 von NF3 auf Flour (kein Treibhauspotenzial) umgestellt.

So stellt sich heraus, dass sich die Printmedien gerne negativen Schlagzeilen anschließen, ohne diese nochmals zu recherchieren, bzw. aufklärend darzustellen. Stimmungsmache gegen die erneuerbaren Energien und vor allem Photovoltaik ist in Mode gekommen. Die tatsächlichen Ursachen, Endlichkeit der fossilen Ressourcen,  Klimaerwärmung, Strompreistreiberei durch Gewinnmaximierung der Konzerne oder unsinnige Befreiungen der EEG-Umlage durch die jetzige Regierung bleiben da gerne unerwähnt.

Photovoltaik mit kristallinen Modulen ist sauber, schont Ressourcen und die Umwelt.

 


Fachmann Kristallin Photovoltaik Solarindustrie

      

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